Liebe Mitglieder!

Auch weiterhin werden Ansteckungen mit dem Corona-Virus vermutlich vorrangig durch persönliches Übertragen hervorgerufen. Dies möchten wir auch zukünftig so weit wie möglich unterbinden. Dies wird für uns so lange gelten, bis die Gefahren vollständig ausgeschlossen sind.

Gleichwohl wollen wir nach und nach zumindest ein Stück Normalität wiederherstellen.

Wir bitten zwar weiterhin von persönlichen Besuchen in unserem Büro so weit wie möglich Abstand zu nehmen und bitten Sie – wenn möglich - telefonisch oder per Email Kontakt mit uns aufzunehmen.

In dringenden Fällen – und dass ist auch uns klar – gibt es aber die Notwendigkeit eines persönlichen Gespräches mit einem Berater. Melden Sie Sich hierfür auch über die bekannte Telefonnummer. Man wird Ihnen einen genauen Termin zuweisen.

Bedachten Sie aber bitte auch dabei, dass dies nur unter verschärften Coronabedingungen geschehen kann. In der Geschäftsstelle dürfen sich gleichzeitig nur zwei Besucher aufhalten. Dabei ist ein Mundschutz zu tragen.

Bitte denken Sie daran Ihren Termin unbedingt genau!!einzuhalten. Ansonsten kann es dazu führen, dass Sie vor dem Eingang (draußen) warten müssen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Dieter Reichwald

1.Vorsitzender

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Liebe Besucher des Mietervereins in Schwerte!

Besondere Zeiten brauchen darauf abgestimmtes Handeln. Die Probleme der Ansteckungen mit dem Corona-Virus sind bei persönlichem Kontakt besonders gravierend. Dies möchten wir so weit wie möglich unterbinden.

Daher schließen wir übergangsweise unser Büro in Schwerte und sind auch nur sporadisch stundenweise im Büro anwesend. Nehmen Sie – nur falls unbedingt nötig - bitte telefonisch oder per Email Kontakt mit uns auf.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße und viel Gesundheit

Dieter Reichwald

1.Vorsitzender

feedback 3709752 640Bild von Mohamed Hassan auf PixabayDer jetzt vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossene Mietendeckel in Berlin mit Obergrenzen für die Wohnkosten, der voraussichtlich noch im Februar in Kraft treten wird, stößt bei den Deutschen mehrheitlich auf Zustimmung. 71 % finden das Vorgehen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin eher gut, wie eine Umfrage von Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend ergab. Nur jeder Vierte(24 %) findet den Mietendeckel eher schlecht. Mehrheitliche Zustimmung für die Berliner Entscheidung gibt es der Umfrage zufolge unter Anhängern fast aller im Bundestag vertretenen Parteien. Einzig die Anhänger der FDP sind geteilter Meinung.Ganz anders reagieren die Befragten, wenn es um die Beurteilung der Wohnungspolitik der Bundesregierung geht. Grundsätzlich sehen die Bürger laut Umfrage die Wohnungspolitik kritisch. 80 % sind mit den Anstrengungen der Politik zur Schaffung bezahlbaren Wohnraum weniger oder gar nicht zufrieden. Ähnlich sind die Ergebnisse einer Umfrage der Wochenzeitung „Die Zeit“. Danach haben 37 % derMieter Angst, sich künftig die Miete nicht mehr leisten zu können, sogar 47 %in den 5 größten deutschen Städten.42 % der Befragten würden gern umziehen, finden aber keine bezahlbare Wohnung bzw. ziehen aus Kostengründen nicht aus.

MietpreisbremseSeit Januar 2020 gilt, dass die ortsübliche Vergleichsmiete aus den Vertragsabschlüssen und Mieterhöhungen der letzten 6 Jahre (statt 4 Jahre) gebildet wird. Am 14. Februar beschlossder Bundestag die Verlängerung der Mietpreisbremse und den Mieteranspruch, überhöhte Mietanteile zurückfordern zu können, vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses an. Jetzt hat Bundesinnen-und Bauminister Horst Seehofer in einem Interview angekündigt, Wuchermieten verhindern zu wollen und Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen zu erschweren. Beide Vorhaben könnten ganz schnell umgesetzt werden, denn zur Bekämpfung der Wuchermieten liegt ein Gesetzentwurf des Bundesrates vor, der jetzt im Bundestag beraten werden muss. Allerdings gibt es aus der CDU jetzt schon Stimmen, die den Gesetzentwurf ablehnen. Und auch zum Thema Umwandlung gibt es bereits einen Referentenentwurf der Justizministerin. Bauminister Seehofer muss nur zustimmen.

MieterhohungDas Institut der Deutschen Wirtschaft behauptet, die Erschwinglichkeit der Mieten sei in weiten Teilen Deutschlands gestiegen. Insgesamt seien Mieten -relativ gesehen –günstiger geworden, zumindest in 269 der 401 Kreise. Auch in Hamburg, Köln und Frankfurt seien die Löhne stärker gestiegen als die Mieten. In Düsseldorf und Stuttgart sei die Entwicklung von Mieten und Löhnenweitestgehend im Gleichklang. Nur in Berlin und München stiegen die Mieten deutlich schneller als die Löhne. Das Institut hat bei seiner Untersuchung einen Anstieg des medialen Bruttolohnes zwischen 2014 und 2018 um insgesamt 9,4 % auf 3.312 Euro zugrunde gelegt und geht von einem Anstieg der Wiedervermietungsmieten in diesem Zeitraum von 8,5 % aus.Unabhängig von der Sinnhaftigkeit derartiger Berechnungen wäre es richtig gewesen, den Nettoverdienst und denMietenanstieg miteinander abzugleichen. Außerdem darf bei einer derartigen Betrachtung nicht nur auf die Lohnentwicklung von Arbeitnehmerhaushalten abgestellt werden, gerade einkommens-schwächere Haushalte, z.B. Rentner, sind besonders stark von der Entwicklung der Mieten betroffen, ohne dass ihre Einkommen spürbar angestiegen sind.

MietendeckelBerlin hat als erstes Bundesland einen umfassenden Mietendeckel eingeführt. Das Gesetz wurde am 30. Januar mit den Stimmen vom SPD, Linken und Grünen beschlossen. Nach diesem Gesetz sollen die Mieten in Berlin 5 Jahre lang nicht steigen dürfen, sie werden auf ihrem aktuellen Stand eingefroren. Für Neuvermietungen gelten künftig festgelegte Obergrenzen. Bestandsmieten dürfen abgesenkt werden, wenn sie die inder Mietentabelle festgelegten Obergrenzen um mehr als 20 % überschreiten. Das gilt aber erst 9 Monate nach Verkündung des Gesetzes. Modernisierungsmieterhöhungen sind auf 1 Euro/qm begrenzt. Der Berliner Mietendeckel gilt auch für Staffel-und Indexmietverträge. Ausgenommen von den Mietendeckel-Regelungen sind Neubauwohnungen, die ab dem 1. Januar 2014 bezugsfertig wurden, sowie Sozialwohnungen. CDU undFDP lehnen das Gesetz nicht nur ab, sondern haben bereits eine Verfassungsbeschwerde angekündigt. Indessen empfiehlt der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) seinen Mitgliedern, also den Wohnungsunternehmen, die Mieter umfassend zu informieren und ggf. die Mieten abzusenken.