Liebe Mitglieder des Mietervereins Schwerte!

Hiermit laden wir ein zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Wahlen

am Dienstag, den 17.10.2017 um 16:00 Uhr 
in die Gaststätte Waage, 58239 Schwerte, Postplatz 9

Teilen Sie uns bitte kurzfristig telefonisch mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden, damit wir entsprechend planen können. 

Tagesordnung zur Mitgliederversammlung: 

      1. Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
      2. Rückblick auf die letzte Mitgliederversammlung, Genehmigung des Protokolls
      3. Kurzreferat zur Mietrechtssituation
      4. Berichte
        1. des 1. Vorsitzenden / des Vorstandes
        2. der Kassenwartin
        3. der Kassenprüfer
      5. Diskussion der Vorstandsberichte
      6. Entlastung des Vorstandes
      7. Wahlen
        1. Wahl der/des 1. Vorsitzenden
        2. Wahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden
        3. Wahl der Kassenwartin/des Kassenwartes
        4. Wahl der Kassenprüferin/des Kassenprüfers
      8. Ausblick auf die Arbeit der nächsten Jahre
      9. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind spätestens fünf Tage vor der Versammlung schriftlich einzureichen.
Mit freundlichen Grüßen

Reichwald
DMB Mieterverein Schwerteund Umgebung e.V.

Statistik Fotolia 49709147 XSMit durchschnittlich 859 Euro im Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2015 rund 36 % ihrer Konsumausgaben für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Der Anteil der Wohnausgaben nimmt dabei mit steigender Haushaltsgröße ab. Einpersonenhaushalte gaben im Jahr 2015 durchschnittlich 41 % ihres Konsumbudgets für das Wohnen aus. In Zweipersonenhaushalten lag dieser Anteil bei 35 %. Haushalte mit vier Personen verwendeten im Schnitt 33 % für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung. Hinter den Wohnausgaben, dem Bereich mit den höchsten Konsumausgaben, lagen die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren mit 14 % sowie Verkehr mit 13 % an zweiter und dritter Stelle. Danach folgten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 11 % die Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur.

Bundestag Fotolia 34598456 XSDer Bundestag diskutierte am Donnerstag fast zwei Stunden lang 5 Gesetzesanträge der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Die Anträge hatten das Ziel, das Mietrecht spürbar zu verbessern. Vor allem ging es um Verbesserungen beim Kündigungsschutz, bei der Mietpreisbremse und im Mieterhöhungsrecht. Eine Mehrheit fanden die Gesetzesanträge nicht. Zwar zeigte die SPD-Fraktion viel Sympathie für die Oppositionsanträge, trotzdem lehnte sie diese ab. Aufgrund interner Regelungen undKoalitionsvereinbarungen stimmen die Regierungsparteien geschlossen ab.

Makler Fotolia 19657331 XSObwohl der wohnungssuchende Mieter einen Maklervertrag mit Provisionsvereinbarung unterschrieben hatte, der Makler eine Wohnung vermittelte und es zum Abschluss eines Mietvertrages kam, hat der Makler keinen Anspruch auf die vereinbarte Provision in Höhe von 1.500 Euro. Der Mieter, der die Maklercourtage in zwei Raten schon gezahlt hatte, fordertesein Geld zurück –mit Erfolg. Das Amtsgericht Freiburg (5 C 1869/16) erklärte, der Maklervertrag verstoße gegen das Wohnungsvermittlungsgesetz. Danach dürfe ein Makler vom Wohnungssuchenden für die Vermittlung oder den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Mietverträgen über Wohnräume nur dann eine Provision fordern, wenn er ausschließlich wegen des Vermittlungsvertrages mit dem Wohnungssuchenden vom Vermieter den Auftrag einholt, die Wohnung anzubieten. Im Klartext: Nur wenn der Makler erst nach der Auftragserteilung mit der Wohnungssuche für den Mieter beginnt, kann er von ihm eine Provision fordern, nicht aber, wenn er schon längst den Auftrag des Vermieters „in der Tasche“ hatte, für die Wohnung einen Mieter zu suchen.